Catwoman by Tim Sale


Mittwoch, 12. Juni 2013
Bloodshot. Kann irgendwie alles.

Cover von Bloodshot Vol. 1: Setting the World on Fire

Verlag: Valiant
Autor: Duana Swierczynski
Zeichner: Manuel Garcia, Arturo Lozzi
Ausgabe: TP 2013, Original in Bloodshot #1-4
Sprache: Englisch

Story:
Bloodshot ist ein Soldat. Ein Killer. Er wird von der Armee immer überall dort eingesetzt, wo ein normaler Einsatztrupp nicht weiterkommt. Seine durch in seinem Blut zirkulierenden Nanorobotter hervorgerufenen Fähigkeiten spielen dabei eine nicht unerhebliche Rolle. So kann er für eine gewisse Zeit sein Erscheinungsbild verändern, besitzt mehr Kraft als normale Menschen und kann eventuelle Verwundungen bei genügend Proteinzufuhr selbst heilen.
Seine seelische Stütze nach solchen Einsätzen bildet dabei immer seine Familie, seine treue Ehefrau und sein kleiner Sohn, zu denen er immer in sein trautes Heim zurückkehren kann.

Doch als bei einem Routineeinsatz alles ganz anders läuft als er sich das vorgestellt hatte muss Bloodshot feststellen, dass sein ganzes Leben, wie er es zu kennen glaubte, eine einzige Lüge war. Bewusst macht ihm das Doctor Kuretich, der alle von Bloodshots Erinnerungen downloaded und ihn dann fliehen lässt.
Kuretich war früher Angestellter bei Project Rising Spirit Agents, die für Bloodshot verantwortlich sind und ihn immer noch zu steuern versuchen.
Und die das ganze gar nicht lustig finden. Sie versuchen, ihn zurück zu bekommen, mit allen erforderlichen Mitteln.

Doch sie haben es mit einer Waffe zu tun, die sie selbst geschaffen haben und der sie beigebracht haben, das Missionsziel auf alle Fälle zu erreichen, komme, was wolle. Und jetzt sind sie das Missionsziel.

Schnell, effektiv, blutig.

Meine Meinung:
Der Comic bietet nichts neues. Die ganze "Ich werde von einer geheimen Organisation als Waffe missbraucht und die löschen regelmässig meine Erinnerungen aus"-Geschichte kam mir gleich zu Beginn verdammt bekannt vor. Bloodshot hat zwar keine ausfahrbaren Krallen, ist aber auch ohne ziemlich tödlich.

Und genau das ist der Grund, warum ich mir die Serie auch weiterhin leisten werde. Wolverine ist in den letzten Jahren ziemlich verweichlicht. Hatte einen Sohn, um den er sich kümmern wollte, verschiedene Freundinnen, eine Adoptivtochter, mein Gott, der Mann ist Schulleiter! SCHULLEITER!
Pech Wolverine, ich hab ne neue coole Version von dir gefunden!

Als Anfang einer Serie bietet diese Geschichte alles, was man braucht. Die Umstände werden so weit erklärt, dass es noch spannend bleibt und man es trotzdem versteht. Die ganze Handlung ist von Brutalität geprägt. Gefühlsduseleien gabs bisher noch keine. Also genau mein Ding.

Die Zeichnungen und die Colorierung würde ich als Standard bezeichnen. Nicht schlecht, sie sorgen für ein angenehmes Lesevergnügen. Aber eben auch nicht besonders erwähnenswert.

Da Valiant noch nicht lange wieder auf dem Markt ist, braucht man kein Hintergrundwissen (wie bei DC oder Marvel) um diese Serie zu verstehen. Deshalb auch für Einsteiger und solche, die keinen Bock mehr auf die Grossen zwei haben, geeignet.
Auf keinen Fall für Kinder geeignet!

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Geschichte jemals auf Deutsch erscheinen wird.

... link (0 Kommentare)   ... comment